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2010 - (wirklich nur) ein Rückblick (28.12.2010)

Und da geht es zu Ende. Der Körper hängt durch. Die letzten Verwandten setzen sich noch einmal an dein Bett und dann ist es vorbei. poch, poch,.. Stille.
Uhrenvergleich. 10. 9. ah nein. verdammt. 4. 2. 1. Knall. Zisch. Boom. Ein neues Jahr wird mit glänzenden Lichtern begonnen. Ein seltsames Ritual. Aber wozu immer in die Zukunft schweifen, wenn man sich doch auch in der Vergangenheit perfekt suhlen kann. So auch ich! Und um dem Titel der Seite gerecht zu werden hier mein ganz persönlicher Rückblick in das Kinojahr 2010 mit all seinen Höhen, Peinlichkeiten, Guilty Pleasures und Erlebnissen.

Wann?Was?Wo?
10. Februar um 20.00 UhrSherlock HolmesBergen
(Kino 5, K 8 für 6.60€), Mit dem Roy schon beim Opening gefreut.
15. Februar um 18.00 UhrValentinstagBergen
(Kino 4, K 8 für 6.60€), Zu zweit ein Kino gehabt. Auch selten.
21. Februar um 20.15 UhrThe Book of EliBergen
(Kino 5, H 6 für 6.90€), Nichts Herausragendes, aber nette Endzeit.
05. März um 22.45 UhrMänner, die auf Ziegen starrenStralsund
(Kino 6, D 10 für 7.50€), Begleitung ist eingeschlafen. Zu Recht.
06. April um 16.00 UhrDer KautionscopBergen
(Kino 4, K 13 für 5.00€), Zwangsweise. War ziemlich lala.
10. April um 20.15 UhrGreen ZoneBergen
(Kino 2, G 3 für 7.90€), Erster Fall unfreundlichen Personals. Und kein Bourne!
16. April um 20.15 UhrSoul KitchenSassnitz
(Freie Platzwahl für 4.00€), Grundtvighaus-Kino gute Auswahl gezeigt.
24. April um 17.00 UhrKick-AssStralsund
(Kino 2, A 8 für 8.50€), Siehe unten
01. Mai um 20.00 UhrKick-AssUelzen
(Keine Angabe für 5.00€), Gefiel halt.
02. Mai um 20.15 UhrZu scharf um wahr zu seinUelzen
(Kino 4, 8 6 für 5.00€), Sünde. Gruppenzwang. Hier kam alles zusammen!
15. Mai um 20.00 UhrIron Man 2Bergen
(Kino 4, K 8 für 8.40€), War ok gewesen, wa?!
28. Juli um 20.00 UhrInceptionBergen
(Kino 3, G 12 für 7.90€), Vorpremiere! Das Ende des Films in einer Menschenmasse. Klasse
14. August um 18.15 UhrKindsköpfeBergen
(Kino 5, K 9 für 7.90€), Überwiegend unbekannte Begleitung bei akzeptablem Film
August um 20.00 UhrA-TeamProra
(Freie Platzwahl für 6.00€), Auto Mitbringsel. Datum unbekannt. Film gut.
27. August um 22.15 UhrThe ExpendablesBergen
(Kino 5, K 5 für 7.90€), Zweiter Fall von Kopfschütteln. Daumen waagerecht.
02. Oktober um 20.15 UhrIch - Einfach unverbesserlichBergen
(Kino 3, H 10 für 7.90€), Erquicktes Herz!
16. Oktober um 18.00 UhrDie etwas anderen CopsBergen
(Kino 5, K 3 für 7.90€), Seichte Kost mit Schmunzlern.
21. Oktober um 20.10 UhrScott Pilgrim gegen den Rest der WeltRostock
(Kino 4, D 6 für 7.80€), Ein Nerd-Feuerwerk. War nur wunderbar!
29. Oktober um 20.15 UhrVincent will meerSassnitz
(Freie Platzwahl für 4.00€), Wieder einmal angenehmes deutsches Kino.
20. November um 20.00 UhrHarry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1Bergen
(Kino 3, D 15 für 8.90€), Hier steht nur: Harry Potter 7 (A). Aber schon sehr gut.
04. Dezember um 18.00 UhrOtto's ElevenBergen
(Kino 3, H 11 für 7.90€), Dritter Fall. Guilty Pleasure.
Was bleibt noch zu sagen?
Die Zwischenfälle mit dem Personal spielten sich ausschließlich in Bergen ab. Da waren zuerst die Streitigkeiten über die genaue Startzeit von Green Zone, dann dass man bei einem Film mit Überlänge erst ab 10 Leuten nach um 22 Uhr noch ein Kino aufmachen kann und zu allerletzt, dass ein Film gar nicht erst gestartet wird, weil bis 5 Minuten vorher noch kein Ticket verkauft wurde. Eigentlich war nämlich an 21. Stelle Einfach zu haben geplant.
Für die Statistiker unter den Lesern:
Insgesamt war ich 21 Mal im Kino, davon jeweils viermal im April und Oktober und dreimal im Februar und August. Diese Monate sind jeweils durch ein Semester getrennt. Zufall? Hm, ja irgendwie schon. Dafür war ich weder im Januar, noch im Juni im Kino. Die Prüfungsmonate. Im Schnitt war ich monatlich Ein Dreiviertel Mal im Kino.
Ich saß dreimal auf K8, was mich beim Durchsortieren nun selbst erschreckt hat.
Ich war viermal ohne Begleitung. Ich habe mich dreimal bei der Auswahl unzufrieden gefühlt und wurde dann zweimal bestätigt.
Drei der Filme habe ich bereits auf BluRay.
Ich finanzierte die Kinos mit insgesamt: 145.50 Euro und werde 2011 nicht damit aufhören.
Dies war also 2010 mit meinen Worten und meiner Auffassung von Rückblick. Guten Rutsch, yippie-ya yeah, Schweinebacken.


Irgendwie verspätet (17.11.2010)

Nun man glaubt ich war nun 2 Monate so gar nicht kreativ. Was ja so auch gar nicht stimmt, weil es ja das Tagebuch gibt.
Jedenfalls war mein kreativer Ich vor 3 Wochen recht aktiv und das habe ich noch gar nicht hier reingestellt. Nun also hier: Deine Zeit:

Kein Arsch in der Hose,
Aber ein Spruch auf der Lippe,
Mit deinem Proleten-Gepose,
Wirst du bekniet in der Sippe.

Grammatik und andere Kompetenzen,
Lohnen sich bei dir nicht.
Deutsch. Sechs. Potenzen?
Dir reicht die eine unter dem Gesicht.

Anfänglich kommst du so durch die Tage.
Fans scharren sich in Massen.
Zukunftsplanung kommt nicht in Frage.
Das Image darf nicht verblassen.

Du bist eine wahre Erscheinung,
Und kassierst dafür den Lohn.
Ignoriert wird eine negative Meinung,
Getrotzt wird dem Spott und Hohn.

Es ist zu bedauern.
Aber nicht zu spät.
Setz den ersten Bauern,
Und zeig, dass es anders geht!

Das war es auch schon. Bei weiteren Ergüssen. Bin ich weit vorne.


Sparen geht uns alle an (22.09.2010)

In Zeiten der Krise habe ich mir folgendes gedacht: Mensch, Christopher, gib den Menschen doch einmal ein wenig von deinem geballten Geizwissen ab. Da sich dies aber nicht im Kaufverhalten von DVDs widerspiegelt. Heute: Hier: Exklusiv: SMS-Spar-Tipps!
160 Zeichen liegen vor einem. Der geneigte Schreiber nutzt diese aber oft nicht als Informationsgut, sondern zur Nachfrage, wie es denn ginge etc. Aber Obacht, wer diesen SM-Service wirklich nutzt, um sich noch qualitativ bemerkbar zu machen, der möchte sich ungern beschränken lassen, Dies geht, trotz lächerlicher 160 Zeichen. Wenn sich bald jeder an die nun niedergeschriebenen Tipps halten wird, so wird es für jeden eine Freude sein, sich zu artikulieren.

Vorab: Es ist ratsam, den Kern seiner Nachricht bereits vor dem Schreiben zu wissen, eventuell lohnt sich je nach Tarif auch ein kurzer Anruf.

Schritt eins Schreibe deine SMS. Ungeachtet von Grenzen. Du kannst gerne um 30-40 Zeichen pro Nachricht überziehen. Dies wird durch die nächsten Schritte sicher wett gemacht.

Schritt zwei Lösche ich, dein Empfänger weiß ja bereits, um wen es dann geht, wenn dein Name auf dem Empfangsgerät erscheint. (4 Zeichen)

Schritt zwei Ersetze und bei Aufzählungen mit einem Komma (spart 3 Zeichen), ansonsten mit &, dies kann bis zu 4 Zeichen sparen, wenn du auch die Leerzeichen vor und nach dem und wegfallen lässt.

Schritt drei Ersetze irgend mit i, dies ist eh schon Mode. (spart 5 Zeichen)

Schritt vier Nutze Synonyme. "Mach mir Gedanken" -> "Denke" (spart 12 Zeichen), übrigens auch das e der ersten Person Singular verschmerzbar.

Schritt fünf Nutze Abkürzungen, aber bitte bleibe stilvoll, keine LOLs oder ROFLs sparen auch. Um eine SMS aufzulockern reichen dann die üblichen Smileys (dazu gleich noch einmal). Aber Tipps für Youtube sind Tipps für YT (6 Zeichen gespart), ehrlich gesagt, fällt mir nun einfach kein besseres Beispiel ein.

Schritt sechs Bei Gefühlssachen ist es legitim, Smileys oder Gefühlsworte (nenne ich sie mal) zu nutzen. Beispiel: "Freu mich schon auf morgen." -> "Morgen :D" oder "Morgen Yippie".

Schritt sieben Vergiss Satzbau wie er in der Fibel noch üblich war. "Ich liebe dich" -> "Lieben" (spart 8 Zeichen). Nutze ungebeugte Verben. Dies fordert den Leser und spart verdammt nochmal.

Schritt acht Inzwischen sollte man locker wieder auf seine 160 Zeichen gekommen sein und kann eventuell noch auffüllen, damit an einigen Stellen vielleicht das Verständnis nicht allzu schnell verloren geht und man sich noch mit lästigen Gegen-SMSn plagen muss, die zur Klärung der Missverständnisse beitragen sollen.

Wenn du all diese Schritte befolgst, kann dich die Handyrechnung kaum noch schocken und man hat einfach mehr von seinem Prepaid oder was auch immer. Diese Tipps sind gratis und helfen der Gesellschaft sicher acht Schritte in die richtige Richtung.


Eiserner Wille, Schlaflose Nacht (14.09.2010)

Wenn ich mir etwas vornehme, dann ziehe ich das auch meistens durch. Zumindest was es das Arbeiten an Websites angeht.
Deswegen hatte ich gestern eine sehr unruhige Einschlafphase, weil heute mein Tagebuch wieder online gehen sollte und ich massig Ideen hatte, wie ich das am besten umsetzen könnte. Leider aber erst, als ich schon im Bett lag, noch ein Buch las und der PC bereits ausgeschaltet war. Also schnell alle Ideen auf einen Schmierzettel geklart und gehofft, dass es mit dem Schlaf dann besser laufen würde. Auch weit gefehlt, dann machten die Nachbarn zusätzlich Krach und ich kam schon wieder zur nächsten Idee.
Ohne weitere Tränendrüsendrückerei: Ab heute gibt es wieder das Tagebuch und zusätzlich unter Inspiration die Möglichkeit, meine ganz subjektive Meinung zu einigen Filmen zu erlesen (Bewertung wie in der Oberstufe 15 - 1+, 0 - durchgefallen). Dies wird noch weiter umgemodelt, damit es übersichtlicher wirkt, aber für den Anfang darf ich stolz sein. -bin-
PS: Dark Knight kriegt bei moviemaze.de nur 65%. Unverständlich. Nicht nur dank Ledger ein geiler Film. Aber diesen Unmut bekundigte ich bereits gestern.


Veränderung (12.09.2010)

Nun bin ich unter einem Dach. In Rostock. Ganz sicher.
Untätig war ich auch im Kreativen nicht. Deswegen nun dies hier: Grammakritik

Es begab sich vor einiger Zeit,
Da einigten sich ein paar Leute,
"Es gibt keinen Unterschied bei seid und seit,
Dies gilt ab heute!"

So folgten erst die Beeinflußbaren,
Dann nahm man sich weiteren Schwachen an,
Nun vergewaltigt man in Scharen,
Die deutsche Sprache, mit der man es wohl machen kann.

Statt eines bodennahen Kommas, wo es hingehört,
Werden viele demotiviert hoch gesetzt,
Und verschandeln den Genitiv ganz ungestört,
Muss man erst mahnen, damit es jeder wieder schätzt?

Ich bin schon auf ganz eigener Mission,
Grammatikalische Blindgänger belehr ich schon.
Mit einem "das" lässt sich nicht alles erklären,
Schade, dass sich so viele gegen ein Doppel-s wehren.

Unfähige winden sich dann gerne,
Es wäre nicht die Bildungsferne,
Eher so eine Art Individualitätsbedarf,
Frage: "Ist ein Arbeitgeber darauf scharf?"

In diesen Zeiten von Internet und Chat,
Findet jeder die Tasten Raute bis Zett,
Doch wenn diese erst mal gehauen,
Entsteht zu oft das Grauen.

"Du bist besser wie ich."
Da krieg ich ein Hals!

Vorbei.


Steckenpferd 3 (08.09.2010)

So langsam weiß ich nicht mehr, woran ich mich austesten darf, also habe ich mich heute mal dem Webdesign hingegeben, nachdem weder Stadt, Land, Fluß, noch mein überaus bezauberndes Gedicht wirklich viel Anerkennung erfuhr. Nun also. Muveenerd als Kino.


Chris 2.1 (01.09.2010)

Nachdem es mit der Programmiererkarriere wohl nicht hat sollen sein (seit dem 13. August kein weiteres Spiel erstellt worden), hab ich mich der Lyrik hingegeben. Seitdem es einen gewissen Zyklus bei mir gibt, der sich poetisch mit den Staaten dieser Erde auseinandersetzt, habe ich mich gestern einmal dem allseits beliebtem Thema: der Liebe gewidmet. Diese wollte sich von allen Seiten betrachten lassen und ließ sie gewähren.
Wer sich nun fragt, was denn bitte für einen Länderzyklus? Der möge muveenerd eryoutuben.
Ansonsten nun hier mein Gedicht mit dem sinnigen Titel Liebe?

Liebe? Hab ich von gehört.
Soll jawohl recht glücklich machen.
Am Anfang Schmetterlinge und zusammen lachen.
Am Ende selbst auf Klo nicht ungestört.

Liebe? Dazu wird doch auch gesungen.
Du bist die Milch, die ein Kükenrind zum Kalben brauch'.
Für dich geh ich überall hin und schaff bei Rückenwind die Alpen auch.

Neben diesem Hit sind nur wenige gelungen.

Liebe? Kann man das essen?
Nein, aber getrost in den Skat drücken.
Denn wenn sich zwei Opfer zum Beispiel im Bad beglücken,
Geraten Freunde und Steuererklärungen ins Vergessen.

Liebe? Gehört abgeschafft!
Denn immer, wenn man versucht, DIE Worte zu finden,
Dem Wunsch entsprechend, sich zu binden,
Fehlen doch der Mut und die Kraft.

Liebe. Da gibt es nichts zu wenden:
Hoffnung steht am Anfang,
Das Glück mit Glück als Anhang,
Aber nur selten kann es damit enden.

Liebe!

...

Und auch wenn Facebook noch nicht ganz darauf steht, biete ich nun den Lesern hier dieses einmalige Stück, damit man auch datieren kann, wann Urhebergeschichte geschrieben wurde.


Stadt, Land, Fluss - Online (11.08.2010)

Ein Mensch ist nichts ohne andere Menschen. Das wusste sicher schon Mutter Teresa zu sagen, wenn nicht, sag ich das jetzt. Dies wird einem jederzeit klar: auf Hochzeiten, bei Demonstrationen und auch mal während kleinerer Reisen.
Deshalb habe ich mir Besonderes ausgedacht. Verfrachte das beliebte Reisespiel Stadt, Land, Fluss in das Informationszeitalter und mach ein Onlinespiel daraus. Gesagt, getan. Mit Weltverbesserungstheorien ans Werk gegangen und binnen 3 Tagen die erste Testversion online gestellt. Sofort konnte ich ein Dutzend Leute dafür gewinnen, es mit mir zu testen. Nun noch ein kleines Design drüber gezogen, ein paar Fehler ausgebessert (Anm. des Verfassers: Es ist noch nicht alles perfekt!) und für ein klein bisschen Freude in allen Haushalten gesorgt.
Inzwischen habe ich dieses Spiel SE-(Search Engine)konform hergerichtet und warte nun auf die Besucherflut und die damit eingehenden Verbesserungsvorschläge. Wenn aber auch DU mitspielen willst und verbessern willst, melde dich an. Sei ein Teil!
Stadt, Land, Fluss - Online - Der Link. Er wird dich dort hinführen. Noch ein Unterordner bei Muveenerd, doch schon bald ein Zeichen für den Frieden zwischenmenschlicher Beziehungen! Ja.


Meine Lithosophie (04.06.2010)

Der Mensch von heute, so ganz an sich, der ist ja gerne mal damit beschäftigt, E-Mails zu schreiben, sich im Chat zu betätigen oder sinnlose Tweets in die Welt zu schicken. Dabei offenbaren sich gewisse Schreibtypen. Ich teile sie in drei Kategorien ein.

  1. Das achtsames Auge: Dieser Typ besticht durch exakte Artikulation, Interpunktion und Groß- bzw. Kleinschreibung. Smileys finden sich schwerlich. Er steht also in einer günstigen Position, andere auf Fehler hinzuweisen, z.B. derer der folgenden beiden Typen.
  2. Der Verständnis Suchende: Dieser Typ kann sich gut an einer Tastatur orientieren, weiß in etwa wo die Tasten liegen und in welcher Reihenfolge man diese anschlagen muss, um sinnvolle Sätze zu kreieren, die ein Gespräch auch positiv vorantreiben. Gleegnteilch tcauehn dbaei Bcuhtsbaednerher auf. Was aber verschmerzbar ist. Dieser Typ ist am meisten verbreitet und auch der umgänglichste.
  3. Der Freigeist: Dieser Typ zeichnet sich durch viele Merkmale aus, die ich persönlicht nicht gut heiße. Deswegen ist es wichtig, diesen Typ Menschen schnell zu erkennen, um sich erfolgreich mit der Flucht zu schützen. Da hilft nur Stecker ziehen.

Der Freigeist hat die besondere Gabe, auf Menschen mit einem IQ über 4 oder einem Alter jenseits der 12 1/2 nervend zu wirken. Die 12 1/2 sind in der Realität leider bei manchen Freigeistern nicht einmal mit Erlangen der Volljährigkeit erreicht. Das stimmt Menschen wie mich, die sich zwischen Typ eins und zwei einorden, traurig. Eine gute Nachricht, man kann sie meiden, wenn man ihre Auffälligkeiten richtig einordnen kann.

  • Es gibt sie noch: die Harmlosen. Sie versuchen, dazu zugehören und merken schon bald, dass es nicht so leicht ist, wie erhofft. Wenn sich nun also ein/e geistig 13-Jährige/r (ja auch das männliche Geschlecht bedient sich solcher Methoden, gruselig.) mit folgenden Worten artikuliert: WE war endqeil & qut gesoffen. Dann gehört dieser Jemand wirklich, ohne Scherz, ganz ehrlich zu den Harmlosen. Warum? Erklärt sich im Folgenden.
  • Es geht schlimmer: die Vergewaltiger. Sie gehören dazu. Sie stehen in der Missioniersstellung und fördern junges Fleisch, sich ihrer Schreibkultur zu fügen. Ich nutze denselben Beispielsatz, um die Verstärkung klar zu machen: WE wa endqaiL & qut qesoffen. Alarmstufe Gelb. Dieser Jemand achtet nicht mehr bewusst auf die Substitution des Gs durch das Q. Es ist in ihm drinne. Außerdem werden nun erste Verschönerungen der Sprache hinzugezogen. Das kleine L fehlt gänzlich und Zwielaute werden umgeformt.
  • Alarmstufe Rot! wö wa' ndqaiiL &nd qut qesoff'n miit abfff hoiide noma LoL Wenn Sie auf der Suche nach einem seriösen Gespräch sind, ignorieren Sie nicht die Anzeichen, die gegen ein Fündigwerden sprechen. Hier wird die deutsche Sprache lediglich im Groben umrissen. Es kommt auf die Schönheit des Ausdrucks, nicht aber auf Inhalt, geschweige auf sonstige Konventionen an. Hier will Eindruck geschindet, eine Gruppe gefunden und die Weltherrschaft erlangt werden.
    eu wird zu oi. Abkürzungen zu Emotionen. is durch Zwillingsbildungen verstärkt. Hier ist sprachlich gesehen die Welt zu Ende.
  • Dies ist nicht übertrieben. Jeder halbwegs aufmerksame Beobachter kann dies bezeugen. Es gibt sie: Die Freigeister. Sie treten nie alleine auf und sind gefährlich.

    Ich persönlich habe mir eine eigene Schreibkultur angewöhnt. Ich bin aktiv wie passiv schnell an folgenden Gesichtspunkten auszumachen.

  • Intoleranz bei wie/als, seit/seid, das/dass, aus/von. Hier zeige ich Muster des ersten Typs. Ich toleriere vielerlei Flüchtigkeitsfehler, Fremdwortfehler oder Ähnliches. Aber eine gewisse Grundkenntnis im Vergleiche ziehen, beim Ansprechen der Personengruppe ihr, im Einleiten von Nebensätzen und in richtigen Bezeichnung meiner Heimat Rügen als Insel setze ich bei einem guten Gespräch voraus.
  • .. Dies sind die berühmten zwei Punkte. Weder ein Satzende, noch die geregelten drei Punkte, um ein offenes Ende zu lassen. Ich ordne mich in der Mitte ein, lasse Platz für Spekulation. Kommt da nun noch etwas? Darf ich wieder schreiben? Außerdem sieht es einfach toller aus als diese elendigen drei Punkte. Viel zu lang, machen einen ganzen Satz zu Nichte.
  • lol-rofl-Boykott. Nein, ich benutze solche Emotionsäußerungen nicht. Sie würden sowieso nicht stimmen und mit Smileys heuchle ich oftmals schon genug, da ist es unrealistisch, dass ich gerade auf dem Boden liege und lache oder im Falle von lmao mein Gesäß weglächle. Es ist einfach unangebracht. Ich verurteile niemanden bei der Nutzung solcher Äußerungen, werde mich derer aber nie annehmen.
  • :o & :x sind niedlich und oftmals mit einem Satz verbunden, um die Stimmung aufzulockern.
  • er/es statt ich. Macht er zwischendurch gern mal.
  • Ungebeugte Verben. Dies ist ganz spontan geschehen. Winken z.B. als Abschied
  • Weglassen von Subjekten und Objekten. Hab gern
  • Soweit ich mich richtig beobachtet habe, sind dies so ziemlich meine Eigenheiten. Und anscheinend gehört dazu auch, elendig lang zu schwafeln. Ich hoffe trotzdem, dass ich Wissen vermitteln konnte und zur Vorsicht aufrufen konnte. Die dritte Gruppe wird es leider immer geben, sie wachsen nach, aber die Altersgrenze ist runtersetzbar und eventuell sind sogar die Hardcore-Freischaffenden komplett wegmachbar. Das wäre mir persönlich eine große Freude.
    Es grüßt..


    Besser geht's nicht (30.05.2010)

    Gestern hat die Lena also die Zauberworte 12 Points for Germany hören dürfen und mit 246 sowas von gewonnen. Kann ich nur sagen: Verdient. Klasse Auftritt. Ohne viel Brammborium auf den Punkt gebracht, was Spaß an der Musik bedeutet!
    Ich habe mich zwar mehr in das Saxophon aus Moldavien verliebt, aber ich kann mit diesem Ergebnis mehr als leben.

    Aber die Entscheidung selbst war für mich irgendwie zur Nebensache geworden. Oh man, Europa hat getanzt und die Einblicke in die Feierfamilien - toll Oslo. Man kann ja von mir halten was man will, aber ich fand das einfach nur großartig, anrührend, besonders, genial. Mir fehlen die Worte.
    Und ich glaube selbst die anderen Millionen Zuschauer haben eher den Tanz als das, was in Erinnerung bleibt, als jetzt diese Entscheidung für Deutschland. Bei Youtube platzen die Kommentarboxen vor Lob für Oslo, für das Lied, für jede einzelne Idee.
    Ich liebe diesen Nordseetypen. Ich liebe es, dass Deutschland neben Oslo noch live reingeschnitten wurde. Ich liebe dieses Lied. Danke Madcon!
    Schlimm ist, wenn man bei Youtube lesen muss, dass dies der größte Heil Hitler-Contest war seit 1945. Muss eben auch bescheuerte Leute geben. Mich hat dieser Flashmob einfach nur unglaublich glücklich gemacht, auch wenn es Aufzeichnungen waren, aber umso geiler wirkt es ja mal ehrlich gesagt auch. Generationen, Sprachen und Länder wachsen zusammen mit Tanzen (nicht durch politische Parolen). Danke Oslo und ich werde mir das Video nun noch ewig angucken können und einfach nur weinen. Tiefste Glückseligkeit. Ich gehör nun gerne zu Europa!
    Gratulation, Lena. Klasse Auftritt, Hamburg. Aber diese Fußstapfen werden schwer zu füllen sein, liebes ESC2011-Team Deutschland. Macht euch bloß ran. Oslo hat es nämlich seit Jahren wieder geschafft, eine richtige Show zu machen. Das gab es leider Jahre nicht! So gesehen war es wirklich eine Fairytale. Danke Herr Rybak. Und Fräulein Meyer-Landruth, ich hoffe Deutschland wird dir nun auch gerecht. Abmoderiert hast du ja eh schon ganz wunderbar für ganz Europa.
    Dies war mal wirklich Share the Moment. Ich habe ihn gerne geteilt und mich gleich noch in Island verliebt. Euch sei alles verziehen!
    Mein unqualifiziertes Wort dazu. Wünsche allen tolle Tage. Behaltet dies alles in Erinnerung!
     
    I love Europe. Thanks. It was pathetic.


    Harter Bruch. (18.05.2010)

    Neunzehnhundertachtundneunzig. Das war im letzten Jahrtausend. Da war der Christopher noch in der zweiten Klasse. Hat in Freundschaftsbücher gekritzelt und sollte dann Haarfarbe, Geburtsort und Haustier eintragen. Braun, Bergen auf Rügen, Hund. Es gibt Dinge, die ändern sich nie. Generelles Desinteresse an Haarfärbemitteln und unumstößliche Geburtsurkunden. Aber..
    Achtzehnter Mai Zweitausendzehn. Seit zwei Tagen quält sich der nun schon 14-jährige Hunter vom englischen Berg, geb. am 29. April 1996. Er darf ab heute ruhen.
    Mit zwei Jahren kam er also zu uns, in die Familie Frank. Damals, noch in Mursewiek, hat sich dieser kleine West Highland White Terrier auf unserem Hof durchmarkiert und seine Hundehütte gegen Katzenangriffe verteidigt.
    Und um nicht allzu pathetisch zu wirken, möge man sich einfach einige Dinge in Erinnerung holen, um zu bemerken, wen und was wir an diesem Jemand verloren haben. Dies sollte in der Zeit der Trauer vor allem die glückliche Zeit vorher ins Gedächtnis holen.
    Wir gedenken der leidenschaftlichen Jagd auf Luftballons, der Verteidigung seines Reviers mit voller Stimmgewalt, der Begrüßung durch wedelnde Rute und inbrünstiges Anspringen, der Hetze auf Vögel ungeachtet eines gewissen Höhenunterschiedes, dem 2006 glücklich ausgegangenen Autounfalls, der Fähigkeit, spontane Sympathie bei jeder neuen Bekanntschaft auszulösen, der akuten Sehnsucht nach den Leuten, die vor 10 Sekunden das Haus verliessen und der Kuschelbedürftigkeit.
    Um den Pathos weiterhin zu vermeiden, möchte ich Dir einfach nur danken und mich entschuldigen, dass wir nicht viel aneinander hatten. Das würden uns viele nachsagen. Aber Du gehörtest zur Familie. Du hinterlässt eine unschließbare Lücke und wunderbare Erinnerungen. Danke.
    Möge er den Himmel mit seiner uns so sehr angenehmen Art erfreuen. Wir vermissen Dich, Hunter.
    Zurück bleiben die Erinnerungen, viel zu viele leere Plätze und Dein Futter.

    Good Friend


    Es ist Frühling! (16.04.2010)

    Die Sonne scheint, die Krokusse blühen! Was deutet noch auf den Frühling hin? Wildtiere pflastern die Straßen, Motorradfahrern sei Dank kriegen nun auch die Hinterletzten auf den Organspenderlisten endlich ihr neues Leben eingepflanzt und Flugzeuge machen die Luft frei für die Liebe. Pärchen schweben auf Aschewolke 7, säuseln sich dicht und werden peinlich in der Öffentichkeit: Frühling wie man sich das wünscht.
    Lasst die Sonne in Euer Herz. Flugreisende steigt auf die Bahn um. Lasst die Liebe sprießen. Und die Frühlingsboten nicht einfach zertreten. Werdet kreativ: Zündet sie an. Genießt den Anblick, der nächste Frühling wird nämlich noch ein Jahr auf sich warten lassen.
    Es sei in eurem Sinne: ein schönes Wochenende in der vom Frühling verkitschten Zeit zu wünschen!


    Abfs 4eva.. (15.04.2010)

    Wer zur Hölle ist diese Eva? Und wieso hat die so viele Freunde?!
    Fragen, die sich keiner stellt, wenn man so etwas oftmals mitlesen muss. Dabei zähl ich Atzen auch mit!
    Was macht diesen Reiz aber aus wunderbar deutsche Worte und gewisse gesellschaftliche Staten so inflationär zu behandeln? Denn es reicht ja oftmals nicht, dass man damit in seinem gesellschaftlichen Umfeld eine Person betitelt (im Regelfall -wortspiel- gibt es ja auch gerne mal unzählig viele), sondern dass noch jedem in der Welt auf die Nase binden muss. Inzwischen geht der Trend ja auch weitesgehend dazu, diese Personen als Beste zu beschreiben. Man beachte das fehlende Substantiv. Was wollen uns die Künstler damit sagen.
    Ach es ist so ein elendiges Thema und es wird sich auch weiter durch die Generationen ziehen und man wird sich 2 Monate nach diesen Titelsvergaben mit dem Arsch nicht mehr angucken, aber ich möchte hier mit ein Manifest verfassen!
    Gegen Abkürzungen und die unachtsame Verwendung von Begriffen, die für -eigentlich- besondere Personen reserviert sind. In diesem Sinne: MfG.
    PS: Wie bei jedem guten Manifest gibt uns auch hier das Internet Werkzeuge in die Hand. Nein, kein Facebook. MVZ und StudiVZ rufen auf! Mit mir: Klicken für eine bessere Welt!


    Wo kann ich das haben? KOSTENLOS! (14.04.2010)

    So oder so ähnlich lautet entweder jeder zweite Kommentar bei guten Liedern bei Youtube. Oder aber bei sogenannten 'Wissensplattformen' (Wer weiss was, CosmIQ oder Yahoo! Clever schimpfen sich z.B. so)!
    Nun aber jedes Mal von Neuem davon zu predigen, dass Youtube leicht zu knacken ist, wenn nicht gerade Deutschland gewisse Inhalte sperrt. Schnarch. Gibt es, wenn es einem egal ist, welche Musik auf dem heimischen Rechner landen soll, einige kostenlose Anbieter. Diese verscherbeln Compilations oder einzelne Tracks, um die Bekanntheit der Bands zu steigern oder weil sich einfach herzensgute Menschen dahinter verstecken.. Mal ehrlich? Ersteres stimmt wohl eher. Damit Du, als Leser, nun nicht unwissend stirbst hier ein paar Vertreter dieser Gattung. Sicher gibt es einige Einschränkungen, aber es geht um das Prädikat 'kostenlos'!

  • radiopilot.de - Jeden Monat ein Titel eben dieser Band.
  • ghvc.de - Ein paar deutsche Künstler bieten an.
  • Last.fm - die wahren Retter der Musik!
  • Mercedes Benz Mixtapes - sind echt paar feine Sachen bei manchmal
  • Snapshot: A Domino Compilation - von Amazon.de bereitgestellt
  • Winamp - Mit jeder neuen Version auch (schreckliche) Lieder.
  • incompetech.com - Hier auch noch lizenzfrei. Für Videos z.B.
  • Josh Woodward - ebenso lizenzfrei.
  • Audiofarm - sicher nicht meins. Aber wer es mag.
  • ccMixter - Klingt nach Mix. Auch eher gemixte Gefühle dabei
  • Jamendo.com - Unlimitiert, kostenlos und legal? Ach, wie langweilig.
  • FreeMusicArchive - Die URL sagt schon alles.
  • Und so gibt es sicher noch viele weitere Anbieter, die hier und da mal etwas Interessantes zu bieten haben. Wenn Du mit Last.fm erstmal durch bist, wirst Du schon merken, dass es mehr gibt als nur 'Mainstream'!
    Ich werde ergänzen und aktualisieren, wie es sich dann anbietet und nun nicht mehr Weinen..
    Ach und PS: Wer mal ein wenig Google anstrengt, kriegt sicher auch mit, wie man mit iTunes ein paar kostenlose Stücke abgreifen kann.

    "Denken is nich, wir müssen handeln!"
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